iTracker GS6000 Review

 

 

 

 
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Die iTracker GS6000 wirkt vom ersten Moment an sehr hochwertig. Das kompakte Gerät kommt sehr leicht und in einem unauffälligem Mattschwarz daher. Die Knöpfe der Kamera wirken passend und gut verarbeitet und erwecken so direkt den Eindruck eines High-End-Produktes. Ob sich dieser Eindruck auch technisch bestätigen lässt, erfahren Sie in den folgenden Zeilen.

Der Anbau der iTracker GS6000 ist eigentlich selbsterklärend. Gott sei Dank, denn wer hier auf Unterstützung seitens der Gebrauchsanweisung hofft wird leider enttäuscht. Die Standard-Gebrauchsanweisung in “China-Englisch” ist nicht zu gebrauchen, was für ein Produkt dieser Preisklasse eher enttäuschend ist. Der Hauptlieferant von Amazon, die Adam GmbH liefert jedoch stets eine hilfreiche, deutsche Anleitung mit dem Gerät. Eigentlich ist die iTracker aber innerhalb von 5 Minuten Eingewöhnung verstanden und absolut intuitiv zu bedienen.

Als beste Position erscheint bei den meisten Pkws der untere Teil der Frontscheibe, da der GPS-Empfänger nach oben zeigt und somit eine gewisse Distanz zum Dachhimmel erfordert. Die Befestigung mittels Saugnapf funktioniert einwandfrei und erweckt einen stabilen Eindruck. Einigen Nutzern im Internet soll die Kamera bei starker Sonneneinstrahlung jedoch schon von der Scheibe gefallen sein. Wer hier auf Nummer Sicher gehen möchte, könnte sie ggf. mit einer Schnur sichern. Das Kugelgelenk und die Halterung machen ebenfalls einen guten Eindruck und sorgen dafür das die Kamera drehbar ist, sobald die grundsätzliche Befestigung sitzt. Dabei lässt sie sich zum Diebstahl-Schutz einfach aus der Halterung nehmen und im Auto verstauen. An dieser Stelle sei auch auf das angenehm lange Anschlusskabel hingewiesen.

 

Hat man die microSD-Karte ”eingefummelt” ist die Dashcam sofort einsatzbereit, da ausreichend voreingestellt. Dieser komplikationslose Vorgang wird meist durch den sehr schnellen Aufbau eines GPS-Signals begleitet.

 

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Die Aufzeichnung in Full HD bietet dabei sehr gute Bildqualität. So sind die Nummernschilder vorausfahrender Fahrzeuge bis auf ca. 20-30 Meter sehr gut zu erkennen. Über Standbilder bei der Wiedergabe, sollte es in dieser Einstellung ebenfalls kein Problem sein, die Nummernschilder des Gegenverkehrs zu identifizieren. Auch wenn die Aufzeichnungen sehr gut sind, so muss dem Nutzer bewusst sein, dass die Videos nicht mit den neusten Blu-ray Blockbustern mithalten können. Vor allem bei der Wiedergabe über einen großen Fernseher büßen die Aufnahmen an Schärfe ein. Ein Grund dafür könnte die starke Komprimierung des Videomaterials sein, welche natürlich Performance-Einbußen bezüglich der Bildqualität bewirkt. Für den Betrieb als Autokamera ist die Qualität aber mehr(!) als ausreichend.

Die Aufnahmen geschehen dabei sehr stabil und ruckeln nur bei Bodenwellen oder sehr harter Federung. Grundsätzlich sind auch die nächtlichen Aufnahmen zu gebrauchen. Alles was im Scheinwerfer-Kegel zu sehen ist, wird in guter Qualität aufgezeichnet. Die zuschaltbaren Infrarot-LEDs sind dabei jedoch relativ unnütz. Wer sich einen Eindruck von der Aufnahmequalität machen möchte folgt am Besten diesem Link zu YouTube.

Die iTracker GS6000 hat keine Problem mit wechselnden Lichtverhältnissen und vermeidet mit einem Aufnahmewinkel von 120° die Verzerrung der Aufnahmen. Auch die Audio-Aufzeichnungen (auf Wunsch deaktiviert) sind hervorragend. Durch den eingebauten Bewegungssensor ist die iTracker in der Lage im Fall von z.B. Parkremplern eine Aufnahme zu starten. Der selbe Sensor ist es auch, welcher während der Fahrt auftretende G-Kräfte aufzeichnet.

Grundsätzlich beginnt die Aufzeichnung automatisch beim Starten des Motors (bei einsprechender Voraussetzung des PKW) und beendet beim Ausschalten der Zündung, auf Wunsch auch mit Nachlauf, die aktuelle Aufnahme. Die GPS Aufzeichnung funktioniert dabei reibungslos und lässt sich später am PC erstklassig nachvollziehen. Die Aufnahmeintervalle der Kamera belaufen sich auf zwei oder fünf Minuten. Die unbegrenzte Aufnahme empfiehlt sich nicht für den Einsatz als Dashcam.

Der Bildschirm, welcher bei direkter Wiedergabe per Kamera gute Dienste erweist, lässt sich bei Aufnahme-Beginn automatisch abschalten um ein Blenden in der Nacht zu vermeiden. Die Aufnahme wird in diesem Fall durch ein Blinken der sogenannten “REC-LED” angezeigt.

 

 

Der eingeblendete Stempel im Video ist einstellbar. Neben Datum, Uhrzeit und Geschwindigkeit, lässt sich auch das eigene Kfz-Kennzeichen oder ein anderer eigener Text einblenden, um verschiedene Fahrzeuge unterscheiden zu können. Im Zuge der Aufnahme bietet die iTracker GS6000 über die sogenannte “Videoprotect-Taste”, den Überschreiben-Schutz der aktuellen Aufnahme. Das Überschreiben beginnt im Falle eines vollen Speichermediums stets mit der ältesten Aufnahme. Die Kamera unterstützt dabei eine microSD-Karte mit maximaler Speicherkapazität von 64 GB. Wie bei allen Autokameras empfiehlt sich auch hier eine Karte der Klasse 10. Sollte ihr Computer Codec-Probleme mit den mov-Dateien der Kamera haben, bewehrt sich der Einsatz einen externen Players.

Wirkliche Kritikpunkte an der iTracker GS6000 gibt es nicht. Einzig der hohe Preis, der un-ausdauernde  Akku und die schlechte Foto-Qualität mögen den Ein oder Anderen zu einem teureren Konkurrenzprodukt greifen lassen.

 

Die iTracker GS6000 tut was sie soll und das auch noch mehr als ordentlich. Die Kamera ist ein ehrliches Produkt mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und völlig zurecht eine der beliebtesten Kfz-Kameras.

Für mehr Informationen zur Kamera folgen Sie einfach den blauen Verlinkungen im Artikel.

 
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