Blackvue DR500GW-HD Review

 

Kfz Kamera Blackvue DR500GW-HD

Die Blackvue DR500GW-HD


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Beim ersten Blick auf die Blackvue DR500GW-HD fällt dem aufmerksamen Interessenten sofort das fehlende Display auf. Dabei handelt es sich nicht um einen Produktions- oder Lieferfehler, die Blackvue kommt ohne Bildschirm aus. Gepaart mit dem dezenten, schwarzen Gehäuse wird Sie damit zu einer der unauffälligsten Autokameras auf dem Markt.

Die beiliegende Anleitung ist sehr gut und verständlich gehalten. Auch wenn die Bedienung der Kamera absolut intuitiv von der Hand geht, so hilft das gute Handbuch doch über so manche Frage hinweg. Mithilfe dessen ist auch die gewöhnungsbedürftige Befestigung der Kamera ein echtes Kinderspiel. Wer die gängige Befestigung mit Hilfe eines Saugnapfes erwartet, wird nämlich enttäuscht werden. Die Befestigung der Blackvue DR500GW-HD wird angeklebtDas von Dashcams gewohnt lange Anschlusskabel ist natürlich auch bei der DR500GW-HD zu finden und zu keiner Zeit hinderlich. Die kostenlose App für iOS und Android hilft dem Käufer vor der Montage beim Einstellen des Sichtfeldes. Die App ermöglicht es einem Beifahrer(!) auch, während der Fahrt das aktuelle Bild der Kamera zu begutachten. Für alle Zweifler sei an dieser Stelle erwähnt, dass sich die Befestigung ohne Rückstände entfernen lässt.

 

Kfz Kamera Lieferumfang

Der Lieferumfang


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Erst Mal in Betrieb genommen, ist es eine freundliche Computer-Stimme, die den Nutzer während der Fahrt begleitet.  Diese weist z.B. auf den Beginn einer Aufnahme hin und hält sich dabei dezent im Hintergrund. Eine weiß-blinkende LED zeigt unauffällig eine aktive Aufnahme an. Die Aufnahme startet standesgemäß mit Betätigung der Zündung und wird durch das Abschalten beendet. Die Parküberwachung funktioniert leider nicht ohne entsprechendes Zubehör und ist somit an dieser Stelle nicht von Relevanz. Die Kamera passt sich gut an wechselnde Lichtverhältnisse an. Die entsprechenden Lichtwechsel werden schnell kompensiert und der große Aufnahmewinkel sorgt allzeit für eine übersichtliche Aufnahme. Die Aufnahme auf 1280x720p, bei 30 Fps, erweist sich dabei als optimal. Dabei ist es wichtig nicht an den Kompressions-Einstellungen der Kamera für Full HD-Aufnahmen “herumzuspielen”, da die Aufnahmen sonst definitiv an Qualität einbüßen.

Die Sound-Aufnahmen können leider nicht mit dem hohen Preis mithalten. Die Qualität ist zwar ausreichend, aber bei einer Kamera der obersten Preisklasse, kann ein Käufer eigentlich etwas mehr erwarten. Das GPS-Tracking der Kamera funktioniert gut. Das Signal wird beim ersten Start innerhalb von max. 5 Minuten aufgebaut. Bei jeder weiteren Fahrt geht es sehr zügig innerhalb von ca. 10 sekunden.

Der dabei aufgezeichnete Geschwindigkeits-Stempel lässt sich entfernen, das eingeblendete Wasserzeichen leider nicht.

Das maximale Speichermedium ist mit 32 GB groß genug, aber nicht an der Grenze der technischen Möglichkeiten. Dabei empfiehlt sich unbedingt der Einsatz einer Klasse 10 SD. Leider bietet die Kamera keinen Überschreibschutz auf Knopfdruck. Da die Kamera, wie alle anderen gängigen Dashcam-Modelle, die älteste Aufzeichnung überschreibt, empfiehlt sich bei wichtigen Aufnahmen die Übertragung aufs Smartphone, oder das Speichern auf dem Computer.

Achtung: Die im Handbuch beschriebene Software für den PC installiert sich beim Einsetzen der SD-Karte in die Kamera auf der eingelegten SD-Karte. Dieser Punkt ist sehr wichtig und kein Fehler des Herstellers!

Die übertragenen Videos schaut man sich  am Besten mit der mitgelieferten Software an. Diese ist sehr gut durchdacht, wird vom Mac unterstützt und zeigt dabei wirklich die verschiedenste Daten an. Bei der Wiedergabe sollte das Medium, in diesem Fall der PC,auf jeden Fall online sein, da die Software sonst eine Fehlermeldung auswirft. Die Firmware-Probleme vergangener Tage wurden behoben und dadurch gibt es Käufer-Stimmen, die die Blackvue als die beste Autokamera auf dem Markt bezeichnen.

Doch es gibt nicht nur positives über die Blackvue zu berichten. Das integrierte WLAN hätte man sich vermutlich sparen können, denn es ist sehr langsam und somit eigentlich nicht zu gebrauchen. Vorsicht gilt auch beim mitgelieferten Card Reader. Dieser besitzt keinen Anschlag und wenn man  nicht aufpasst, bekommt man die Karte nicht ohne “Operation” aus dem Gerät. Hier gilt also Vorsicht beim Einschieben der KarteDer eingebaute Akku für Notsituationen, eignet sich leider nicht für den Einsatz außerhalb des Autos, da die minimale Kapazität absolut keinen Nutzen bietet. Hier greift man lieber zum Smartphone oder einer ActioncamPositiv ist die mitgelieferte SD-Karte, was man für den gehobenen Preis zwar erwarten kann, aber keines Falls zum Standard-Lieferumfang von Autokameras gehört. 

Die Blackvue DR500GW-HD ist ein gutes Produkt mit deutlichen Stärken. Ob Sie den hohen Preis wert ist, oder eine günstigere Kamera ebenso nützlich ist, muss der Käufer am Ende jedoch selbst entscheiden. Am besten schaut man einfach bei Amazon und YouTube vorbei und überzeugt sich von den Stärken der Kamera.
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